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in Budapest! Seit Samstag ist es kalt und es riecht nach Schnee. Ab und zu muss man rausschauen, um zu sehen, ob er schon angekommen ist aus Russland.
Bisher sind leider nur die Klausuren angekommen, das heißt, ich habe das Vergnügen, die hiesige UB besser kennenzulernen. Sie ist sehr nett und sehr altmodisch in einem riesigen Altbau, der zu den Kliniken gehört. Es stehen uralte Holzregale und noch urältere Gemeinschaftstische darin und wenn einem das zuviel Trubel ist, kann man ein Stockwerk darunter an abgetrennten Schreibtischen Platz nehmen.
Meist ist es aber ziemlich voll, deshalb bleibe ich zum Lernen auch eigentlich gern daheim oder im Eckermann, dem Café vom Goethe-Institut, wo man so lange sitzen und lesen kann, wie man möchte, ohne dass alle zehn Minuten eine Bedienung kommt, ob man denn nicht noch etwas haben will.
Ansonsten alles in Ordnung, es wird trotz allem noch gefeiert und Budapest ist immer noch die tollste Stadt von.....der Welt;)

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